Einwohner Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung leben in der gut erschloßenen nördlichen Küstenregion, während die tropischen Regenwälder des Südens und das Bergland von Guayana nahezu menschenleer sind. Der Zustrom der ländlichen Bevölkerung in die Städte reißt nicht ab: Nur noch 15% der Menschen leben ausserhalb der Städte, an deren Rändern sich die Elendsquartiere (Ranchos) ausbreiten.
Volksgruppen Zwei Drittel der Bevölkerung sind Mestizen und Mulatten. Die weiße Bevölkerung (20%) ist hauptsächlich spanischer und italienischer Herkunft. Im äußersten Nordwesten und im Guayana-Bergland siedeln noch einzelne Indianergemeinschaften. Religion Fast alle Venezolaner gehören der römisch-katholischen Kirche an. Soziales Obwohl Venezuela zu den reichsten Staaten Lateinamerikas gehört, ist die Kluft zwischen arm und reich groß von der Erdölförderung profitieren vor allem die städtische Mittelschichten. Bildung Die große Differenz zwischen Stadt und Land zeigt sich auch in der Analphabetenrate, die auf dem Land 35% beträgt, in den Städten hingegen auf 8,5% gesenkt werden konnte. Die Grundschulpflicht, die für alle Kinder von 7 bis 13 Jahren besteht, wird nicht eingehalten; die durchschnittliche Dauer des Schulbesuchs beläuft sich auf nur drei Jahre. |